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Alles Inklusive + Hannas Reise {Film Informationen}

Hey :) Heute kommt der versprochene "Film Informationen" Post. Vor einer Weile habe ich eine Umfrage starten lassen, welchen Film ich vorstellen soll. Beim letzten Newsletter habe ich euch das Ergebnis gezeigt. Ihr habt euch für alles inklusive und Hannas Reise entschieden.

ALLES INKLUSIVE


Mit: Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Hinnerk Schönemann, Axel Prahl, Peter Striebeck, Fabian Hinrichs, Juliane Köhler u.v.m.
Kamera: Hanno Lentz
Drehbuch: Doris Dörrie, basierend auf ihrer gleichnamigen Romanvorlage
Produzenten: Harald Kügler und Molly von Fürstenberg (Olga Film)
Koproduzenten: Bettina Ricklefs, Hubert von Spreti, Harald Steinwender (BR), Claudia Grässel (ARD Degeto)
Regie: Doris Dörrie

Kinostart: 6. März 2014 im Verleih der Constantin Film

Zum Inhalt: Den albernen Vornamen verdankt Apple (NADJA UHL) ihrer Mutter Ingrid (HANNELORE ELSNER). Nie mehr will sie so chaotisch leben wie damals in ihrer Kindheit. In Spanien, in dem Zelt am Hippie-Strand von Torremolinos, 1967, als Apples Mutter eine wilde Affäre mit Karl hatte. Jetzt, dreißig Jahre später, erlebt die Singlefrau Apple ein Liebesdesaster nach dem anderen und fühlt sich einzig und allein von ihrem Hund verstanden. Und die ehemalige barbusige Strandkönigin Ingrid, mit über sechzig immer noch rebellischer Freigeist, kehrt nun nach mehr als drei Jahrzehnten als All-inclusive-Touristin zurück nach Torremolinos: Der Hippie-Strand existiert nicht mehr und vor lauter Hotelbunkern, billiger Animation und feiernden Abiturienten erkennt sie das ehemalige Fischerdorf kaum wieder. Die Begegnungen mit einem Bootsflüchtling (Elton Prince) und dem Transvestiten Tim – bzw. Tina – (Hinnerk Schönemann) zwingen Ingrid, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Als auch Apple in Spanien eintrifft, um ihre Mutter zu besuchen, erlebt sie eine Überraschung.

Sonstiges: Regie bei ALLES INKLUSIVE führt die renommierte Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie. Die in München lebende Regisseurin zählt seit mehr als 30 Jahren zu den wichtigsten Filmkünstlerinnen Deutschlands und hat Kritiker- und Publikumserfolge wie die Komödien "Männer" (1985) und "Keiner liebt mich" (1994) sowie das melancholisch-lebensfrohe Roadmovie "Kirschblüten – Hanami" (2008) inszeniert. Zu ihren jüngsten Kinoarbeiten zählen der mit dem Bayerischen Filmpreis 2012 ausgezeichnete Liebesfilm "Glück" (2012) und die Komödie "Die Friseuse" (2010). Zusätzlich zu ihrer Filmarbeit veröffentlicht Doris Dörrie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher.

Und noch ein paar interessante Fragen/Antworten aus einem Interview mit Doris Dörrie:
Diese Tochter ist ja eher so ein verklemmter Typ. Ist das so ein Abbild einer bestimmten Generation in Deutschland?
Die Tochter ist sehr verschüchtert, hat Angst vor der Zukunft und möchte gerne Sicherheit. Viele Kinder von Hippie-Eltern sagen, dass sie diese Sicherheit sehr stark brauchen, weil ihre Kindheit eben immer sehr unsicher war. Sie wussten nie so recht, was weiter passiert. Und das ist sicherlich hier auch das Problem, dass Apple immer Angst hatte um ihre Mutter, und dass sie sich um die Mutter kümmern musste, als Kind schon. Der Fürsorgepflicht der Eltern sind die Hippies oft wirklich nicht zuverlässig nachgekommen. Das kann man sehr wohl Ingrid auch vorwerfen.
Wer ist die Figur von Tina, dem Transvestiten, dessen deutschen Vater inzwischen im Altersheim in Spanien lebt?
Tina/Tim ist ein weiteres Opfer der Zeit von damals. Sein Vater, ein braver Bürger, hatte sich in die Hippiefrau verknallt, und vor Verzweiflung darüber hat Tinas Mutter Selbstmord begangen. Wie Apple ist Tina gefangen in der Vergangenheit und sie können nur schwer ihre Opferrolle aufgeben. Gleichzeitig ist Tina auch Opfer der All Inc.-Szene, denn er tritt dort in armseligen Playbackshows auf und singt deutsche Schlager. Das findet tatsächlich genauso in all diesen Hotels abends statt.
 Und hatte Hinnerk Schönemann, der ja sonst ein sehr männlicher Typ ist, Schwierigkeiten mit dieser Rolle?
Ihm ist es anfangs schwer gefallen. Er musste sehr stark über seinen Schatten springen, erzählt das auch bereitwillig, wie schwer das für ihn war. Nicht nur eine Frau zu sein, sondern auch vor normalem Publikum aufzutreten, das gar nicht so recht kapiert hat, dass er eine Filmrolle spielt. Das war für ihn ganz schwierig, und er hat aber auch gesagt, er wäre komplett befreit durch diese Rolle. Er könne jetzt alles spielen, weil er das gespielt hat.



HANNAS REISE


Über den Film:
Als Push für ihre berufliche Karriere braucht die ehrgeizige Hanna (Karoline Schuch) den Nachweis, dass sie sich ehrenamtlich engagiert hat. Soziale Kompetenz ist gefragt. Etwas, was in ihrem Leben bisher keine große Rolle spielte. Und so versucht sie sich durchzuschummeln. Aber ihre Mutter Uta (Suzanne von Borsody), Leiterin von Aktion Friedensdienste für Israel, lässt das nicht zu und sorgt dafür, dass Hanna tatsächlich ein soziales Praktikum antritt, indem sie ihr eine Stelle in einem Behindertendorf in Tel Aviv vermittelt. Hanna bleibt keine Wahl. Wütend, widerwillig und voller Vorurteile macht sie sich auf die Reise. In Israel angekommen, stößt Hanna mit ihrer überheblichen Art bei allen auf Unverständnis:  Ob in ihrer vollgemüllten WG mit dem „Wiedergutmachungsdeutschen“ Carsten (Max Mauff) und der Politaktivistin Maja (Lore Richter), ob im Umgang mit den Behinderten bei der Arbeit oder auch bei den Treffen mit „ihrer“ Holocaustüberlebenden Gertraud (Lia König). Itaj (Doron Amit), der Betreuer, dem sie zugeteilt wurde, lässt Hanna zunächst mit Holocaustwitzen und zynischen Sprüchen auflaufen. Und zugleich beginnt er eine Flirtoffensive, der Hanna sich immer weniger entziehen kann. Nach und nach lernt Hanna die Welt durch Itajs Augen zu sehen. Doch die Gegensätze ihrer Herkunft stehen immer wieder zwischen den beiden. Unüberwindlich scheinen die Schatten der Vergangenheit und der gefährlichen Gegenwart Israels, einem Land, in dem Krieg zum Alltag gehört… bis die beiden erkennen, dass allein ihr Zusammensein zählt.



Kinostart: 23. JANUAR 2014

Karoline Schuch verkörpert ihre Rolle Hanna, die einem festen Karriereplan folgend nach Israel reist und dort, in Tel Aviv ihr Leben zu hinterfragen lernt, mit einer kompromisslosen Unabhängigkeit und einer spröden Stärke. An ihrer Seite spielen Doron Amit, als provokant-charmanter und zugleich suchender Israeli Itay, Suzanne von Borsody als Hannas Mutter, die Grande Dame des israelischen Theaters Lia König, in ihrer ersten deutschen Kinorolle und selbst Zeitzeugin, als Holocaustüberlebende, die schon seit Jahrzehnten junge Deutsche bei sich empfängt und mit ihnen über die Vergangenheit spricht, Max Mauff als Satisfaktion leistender WG-Mitbewohner Carsten, Lore Richter als Maja, die im israelisch-palästinensischen Konflikt klar auf Seiten der Palästinenser steht, sowie Trystan Pütter als Hannas Freund Alex, der nicht will, dass Hanna sich verändert.

 









Und noch ein paar interessante Fragen/Antworten aus einem Interview mit Karoline Schuch:
Viele kennen dein Gesicht ja noch aus der ARD-Serie „Verbotenen Liebe“, in der du gleich nach deinem Abitur im Jahr 2000 die Hauptrolle der Lara Cornelius gespielt hast. Ab dem 23. Januar 2014 sieht man dich in HANNAS REISE in deiner ersten großen Kinohauptrolle. In welchen Produktionen hast du in der Zwischenzeit mitgewirkt? 
In Friedemann Fromms AIDS-Drama „Schmutziges Blut“ an der Seite von Friedrich Mücke für die ARD, in Marc Rothemunds „Da muss man durch“ (Fortsetzung von „Man tut was man kann“ und in Ralf Westhoffs Kinokomödie „Wir sind die Neuen“ mit Heiner Lauterbach u.v.a.  Sendetermine und Kinostarts sind allerdings noch nicht bekannt.
Die Protagonistin aus HANNAS REISE ist eine junge ehrgeizige Hochschulabsolventin, die für ihren Karrierestart unbedingt einen Nachweis für ein ehrenamtliches Engagement benötigt und für den Traumjob sogar einen Nachweis fälschen würde. Dummerweise gelingt ihr das nicht und sie muss tatsächlich wider Willen einen Sozialdienst in Israel leisten. Kannst du Hannas Ehrgeiz teilen? Wo siehst du persönlich Grenzen, wenn es darum geht, beruflich erfolgreich zu sein? 
Ich finde, den eigenen Lebenslauf zu fälschen geht gar nicht. Wenn da etwas steht, dann sollte man das auch gemacht haben. Ehrgeiz hingegen finde ich absolut in Ordnung, solange er nicht selbstzerstörerisch wird. 
Wer sollte sich HANNAS REISE anschauen?
Alle! Junge Menschen, alte Menschen, mittelalte Menschen! Menschen, die Lust auf Israel, den Sommer und die Liebe haben.



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Ich hoffe der Post hat euch gut gefallen, trotz der vielen Texte. Wer sich fragt woher ich die Bilder, Texte oder anderes Material habe, ich bin im Presseverteiler von Pure online. Pure online organisiert die Online-PR für viele große Filmverleihe. Zu meiner persönlichen Meinung: "alles inklusive" ist nicht so meins, aber Hannas Reise werde ich mir wohl ansehen. Und was ist eure Meinung?

1 Kommentar:

  1. Hannas Reise werde ich mir auch ansehen! Schöner Post!
    ♥, Elena
    Sometimes fabulous

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